Karriere im Prozessmangement
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Die Prozesslandkarte gibt einen Überblick über die wichtigsten Prozesse und stellt deren Zusammenwirken grob dar. Prozesslandkarten sind nicht wahr oder richtig, sind sollten aber nützlich, hilfreich sein. Sie sollen allen Beteiligten ein Verständnis von der „Konstruktion“ des Unternehmens als Ganzem erschließen und helfen, den eigenen Arbeitsbereich in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können.
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Üblicherweise unterscheidet man zwischen Kernprozessen, Führungsprozessen und Unterstützungsprozessen. Die Abgrenzung ist nicht genau definiert. Jedes Unternehmen muss seine eigene, passende Darstellung finden.
Zu den Kernprozessen rechnet man die Prozesse, die direkt wertschöpfend sind. Beispiele sind Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb.
Zu den Unterstützungsprozessen zählen die Prozesse, die den Kernprozessen zuarbeiten, insofern notwendig, aber nicht direkt wertschöpfend sind. Dazu rechnet man in der Regel die Personalverwaltung, Bereitstellung und Instandhaltung der Gebäude und Einrichtungen.
Zu den Führungsprozessen gehören zum Beispiel der Strategieprozess, die Finanzplanung und das Controlling sowie die Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation.
Da man in der Regel eine schlüssige Prozesseignerschaft anstrebt, also die Prozesse einzelnen Personen oder kleinen Organisationseinheiten zuordnen möchte, und klare Verantwortlichkeiten festlegen will, kann die Abgrenzung zwischen den Prozessarten zunächst einmal einfach danach erfolgen, wer die Prozesse zukünftig maßgeblich verantworten soll. Alles was die oberen Führungskräfte zu erledigen haben, sind Führungsprozesse, alles was zum operativen Tagesgeschäft gehört, also insbesondere von den Produktionsleitern zu verantworten ist, gehört zu den Kernprozessen. Was von der Verwaltung zu erledigen ist, rechnet man zu den Unterstützungsprozessen. Ob man Prozesse wie Einkauf, Marketing, Logistik oder Vertrieb eher den Kern- oder eher den Unterstützungsprozessen zurechnet, hängt von der Bedeutung dieser Prozesse bei der Leistungserbringung im einzelnen Unternehmen ab und muss im Einzelfall nicht zuletzt unter pragmatischen Gesichtspunkten entschieden werden.
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Abb. I: Beispiel Prozesslandkarte
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